E-Paper - 27. Juni 2018
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Das müssen Sie über das kommende Albanifest wissen

Von Fabrice Dubler

Am Freitag steigt das Winterthurer Stadtfest der Vereine und Kulturen zum 47. Mal. Wir beantworten die wichtigsten Fragen im Albanifest-ABC.

Winterthur Dieses Wochenende wird das Stadtbild Winterthurs wieder von kreischenden Achterbahn-Fans, tosenden Bässen und kulinarischen Leckereien etlicher Festbetriebe geziert. Um das Fest optimal geniessen zu können, hat die Winterthurer Zeitung in einem ABC die wichtigsten Eckdaten zusammengefasst.

A wie Anreise

Wer Stress vermeiden will, sollte am besten mit dem öffentlichen Verkehr anreisen. Diverse Parkplätze befinden sich auf der Festmeile und bleiben deshalb für den gesamten Verkehr von Freitagabend bis Montagmorgen gesperrt. Bahn- und Busverbindungen sind über das ganze Wochenende verfügbar. Es empfiehlt sich, das Rückfahrtticket bereits bei der Anreise zu lösen, um lange Schlangen vor den Billetautomaten zu vermeiden. Über Nacht ist wie gewohnt ein Nachtzuschlag zu lösen.

B wie Beizen

Davon hat es mehr als genug auf dem Gelände. 96 Festwirtschaften und Boulevard-Restaurants bieten ihre Spezialitäten an. Sie stellen rund 10‘000 meist gedeckte Sitzplätze zur Verfügung. Rund 70 Vereine wirken dieses Jahr bei den Festbeizen mit.

C wie Chilbi

Eine Chilbi war das Albanifest schon immer und wird es auch bleiben. 50 Spiel- und Schiessbuden und 155 Verkaufsstände machen das Albanifest aus. Zu den Highlights der 30 Fahrgeschäfte gehören auch dieses Jahr der 80 Meter hohe Freefall-Tower am Museumsplatz, der Riesenlooping Maxximum 2 am Holderplatz oder die Achterbahn Crazy Mouse neben dem Stadthaus.

E wie einheitliche Preise

Gewisse Getränke und Speisen kosten am gesamten Albanifest gleich viel. Einen halben Liter Bier gibts beispielsweise für sechs Franken, für Softgetränke und Mineral zahlt man pro Deziliter einen Franken, der rote und weisse Festwein kosten 16 Franken pro halben Liter. Heissgetränke wie Kaffee oder Tee schlagen pauschal mit 3.50 Franken zu Buche. Die beliebte Winti-Wurst oder eine Bratwurst kriegt man für sechs, einen Cervelat für fünf Franken.

F wie Festabzeichen

Mit dem Festabzeichen erhält der Käufer Vergünstigungen im Gegenwert von 100 Franken bei Restaurants, Anlässen und Freizeitaktivitäten (siehe Festbegleiter). Am Sonntagmorgen können zudem alle Besitzer zwischen 10.30 und 11 Uhr alle Bahnen zum halben Preis fahren. Er kann für fünf Franken beim House of Winterthur am Bahnhof, bei McDonald's in Winterthur oder der Hauptpost und grösseren regionalen Poststellen erworben werden. Die Hälfte des Erlöses geht an die teilnehmenden Vereine.

G wie Gelände

Die Festmeile erstreckt sich auf 215'000 Quadratmeter über die Winterthurer Altstadt vom Holder-Platz über die Steinberg- und Marktgasse sowie Stadthausstrasse bis zum Stadtgarten.

H wie Historie

Die Geschichte des Festes geht weit zurück. Im Jahr 286 wurde der heilige Albanus während der Christenverfolgung hingerichtet. Er gehörte zu den drei Heiligen, denen die Winterthurer Stadtkirche geweiht ist. Später wurde er zum Schutzpatron der Stadt Winterthur erkoren. Am Gedenktag des Albanus am 22.6.1264 verlieh Rudolf von Habsburg der Stadt einen Freiheitsbrief. Das Ereignis wurde von da an jeweils am Albanustag gefeiert. Das eigentliche heutige Albanifest wurde 1971 lanciert und findet seither jährlich am letzten Juniwochenende statt.

I wie Information

Als offizielle Infostelle gilt das Festbüro in der Alten Kaserne, die sich an der Technikumstrasse 8 befindet. Dort ist das Rechnungs- und Fundbüro sowie der Treffpunkt für verlorene Kinder. Kleinere Info-points befinden sich zudem diverse auf dem ganzen Festgelände. Auch in der App und dem Festbegleiter ist das Wichtigste zusammengefasst.

K wie Kinderträume

Ja, auch die Kleinen dürfen feiern. Im Stadtpark steht ihnen zum achten Mal das Chinder-Albani mit diversen Attraktionen wie Ponyreiten, Trampolinspringen und einem Karussell zur Verfügung. Manchmal werden sogar Süssigkeiten verteilt.

N wie Neuheiten

Nebst einem neuen Organisatorenteam wurde auch das Logo und der Slogan auf «Winterthurer Stadtfest der Vereine und Kulturen» angepasst. Zudem wird dieses Jahr in der Freitag- und Samstagnacht neu bis 3 Uhr gefeiert. Erstmals bietet das House of Winterthur zudem am Samstagnachmittag einen Stadtrundgang an, bei dem man vieles rund ums Fest erfährt. Auf der Albani-Bühne gibt es einen ganz neuen Musikmix, da erstmals Reggae, House und Pop von Bands und neuerdings auch DJ's zu hören seinwerden.

Ö wie Öffnungszeiten

Eröffnet wird das Albanifest am Freitag, 29.06.2018 um 18.00 Uhr. Der Festbetrieb samt Bahnen laufen bis 3 Uhr morgens. Dasselbe gilt für den Samstag, wobei der Betrieb bereits um 13 Uhr beginnt. Am Sonntag ist das Areal von 10.30 bis 24 Uhr in Betrieb.

S wie Sicherheit

Das Albanifestkommitee erhielt dieses Jahr viele neue Gesichter, die den Anlass noch mehr professionalisieren möchten. Dazu gehörte auch ein neues Sicherheitskonzept, wie Kommunikationschef Heinz Stiefel sagt. «Die Sicherheitsstandards wurden den sich verändernden Rahmenbedingungen angepasst und auf den neusten Stand gebracht. Zusammen mit unseren Sicherheits-Profis und -Partnern unternehmen wir mit sichtbarem und unsichtbarem Personal alles Machbare, um den Besuchern ein ungetrübtes Fest zu ermöglichen.» Neu würden deshalb auch vorbeugend bauliche Massnahmen bei Einfahrtsachsen umgesetzt, welche die Sicherheit erhöhen, den Festbetrieb aber nicht beeinträchtigen sollen.

U wie Unterhaltung

Wer am Albanifest nicht unterhalten wird, macht etwas falsch. Nebst den Buden und Fahrgeschäften heizen 55 Live Bands, 30 regionale DJ's sowie diverse Clubs und Gesellschaften den Festbesuchern ein. Auch Tanzshows werden wieder zu sehen sein.

Z wie Zeitpunkt

So oder so wird mit über 100'000 Besuchern ein riesiger Andrang erwartet. Ein bester Besuchszeitpunkt ist deshalb nicht auszumachen. Abends ist das Fest erfahrungsgemäss etwas besser besucht als nachmittags. Laut Heinz Stiefel trifft man am Freitagabend vor allem Einheimische am Fest. Am Samstag kommen dann die auswärtigen Gäste aus der ganzen Region dazu, wodurch der Andrang dann am grössten sein dürfte. Der Sonntag eignet sich gut für Familien. Die Besucherzeiten dürften aber auch stark vom Wetter abhängen. Die Aussichten lassen bis jetzt ein mehrheitlich sonniges und warmes Albanifest erwarten.

Winterthurer Zeitung vom Mittwoch, 27. Juni 2018, Seite 1 (37 Views)

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