E-Paper - 01. April 2015
Winterthurer Zeitung
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Leserbrief

Kürzung der J+S Gelder für Sportvereine und Jugendorganisationen

Die Beiträge für Jugend und Sport (J+S) werden durch das Bundesamt für Sport (BASPO) per 01. August 2015 um 25 % gekürzt. Meines Erachtens ein Skandal mit gravierenden finanziellen Folgen für alle Sportvereine und Jugendorganisationen in unserem Land. Vor allem für kleine Vereine werden die Konsequenzen hart sein. Aber auch grosse Organisationen wie Pfadi oder Jungwacht Blauring werden die Kürzungen spüren. In der Schweiz haben wir viele Vereine, die es nur gibt, weil sich die Mitglieder ehrenamtlich einsetzen. Sie alle sind dabei auf finanzielle Unterstützung durch J+S angewiesen. Nur so kann auch garantiert werden, dass ein kindergerechtes Training stattfinden kann. Lager und Kurse sollen mit ausgebildeten J+S Leitern durchgeführt werden. Sie sorgen dafür, dass der Sport als verbindendes Element in unserer Gesellschaft wirkt. Als J+S Karatelehrer setze ich mich für den Sport ein. Auf Kosten von Engagement für das Gemeinwohl dürfen keine finanziellen Abstriche gemacht werden. Aus diesem Grund möchte ich mich auch in der Politik für den Sport einsetzen und kandidiere am 12. April 2015 als Mitglied der CVP für den Kantonsrat.

André Zuraikat, Winterthur

Winterthurer Zeitung vom Mittwoch, 1. April 2015, Seite 9 (714 Views)

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